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Friese

Aktualisiert (Montag, den 11. Oktober 2010 um 08:24 Uhr)

„Frieslands edelste Pferde“friese_hoch

Der Friese gehört zu den ältesten Warmblutrassen Europas, der schon in den über 2000 Jahre alten Schriften von Tacitus Erwähnung findet. 

Schicke Friesen: Wallende Mähne, dichter, oft bis zum Boden fallender Schweif, langer Kötenbehang an den Beinen. Gerade der starke Behang an den Köten, der ablaufende Nässe und Schmutz von der Fesselbeuge fernhalten soll, kann zum “idealen” Schmutzfänger werden. Friesenbeine erfordern daher eine gewissenhafte Pflege! Andernfalls kann sich unter dem dichten Behang die gefürchtete Mauke ausbilden. Bei dieser nässenden Hautentzündung in der Fesselbeuge bildet sich erst eine gerötete, heiße Schwellung, später reißt die Haut ein, blutet, nässt oder eitert und wird schorfig. Wenn sich die Entzündung weiter ausbreitet, kann das Gewebe um Fessel- und Kronbein anschwellen, in schlimmen Fällen beginnt das Pferd sogar zu lahmen.

Halten Sie die Beine des Pferdes möglichst trocken. Waschen Sie die wunde, schorfige Haut ein- bis zweimal die Woche mit einem milden Shampoo und benutzen Sie eine Wund- und Heilsalbe. Sobald die Wunde zu nässen beginnt oder die gesamte Fessel geschwollen ist, sollten Sie den Tierarzt verständigen.