Produktempfehlung
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Mineralstoffe
Aktualisiert (Dienstag, den 07. Juni 2011 um 08:24 Uhr)
Mineralstoffe spielen eine wichtige Rolle für den Stoffwechsel und dienen als Baustoffe für den Körper. Da sie der Körper selbst nicht bilden kann, müssen sie über das Futter zugeführt werden. Entsprechend der erforderlichen Zufuhrmenge unterscheidet man zwischen Mengen (Angaben in Gramm) und Spurenelementen (Angaben in Milligramm). Die wichtigsten Mengenelemente sind Calcium (Ca), Phosphor (P), Magnesium (Mg) und Natrium (Na), zu den lebenswichtigen Spurenelementen gehören Eisen (Fe), Zink (Zn) oder Selen (Se). Da Mineralstoffe in Wechselbeziehungen zueinander (Ca : P-Verhältnis) als auch zu den Vitaminen stehen, kann eine Unter- oder Überversorgung einzelner Elemente weitreichende Folgen haben.

Calcium ist maßgeblich für die Entwicklung, Belastbarkeit und Festigkeit von Knochen und Zähnen zuständig. Bei einem Mangel durch Unterversorgung oder durch erhöhten Bedarf wie Wachstum, Trächtigkeit, Laktation sowie schwerer körperlicher Anstrengung kommt es anfänglich vor allem zu Steifi gkeiten und geringgradigen Lahmheiten. Eine längere Unterversorgung kann zu Knochenauftreibungen und -entzündungen, Gelenkveränderungen und sogar Knochenbrüchen führen. Beim wachsenden Fohlen sind bei einem Calciummangel irreparable Verformungen der Gliedmaßenknochen die Folge. Außerdem spielt Calcium eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung und Wundheilung, der Muskeltätigkeit, der Herzfunktion sowie bei der Stabilisierung der Nervenzellen.
Dicalciumphosphat liefert außer Calcium vor allem Phosphor, welcher neben Vitamin D3 der wichtigste Verbündete des Calciums bei der Festigung der Knochenstruktur ist.
Kalium ist für den Erhalt des Leistungspotentials der Muskelzellen unentbehrlich; eine Unterversorgung führt zu Funktionsstörungen der Herz- und Skelettmuskulatur.
Magnesium dient als Aktivator für viele Enzyme im Energiestoffwechsel der Nervenzellen und des Gehirns. Bei einer Unterversorgung verliert die Herz- und Skelettmuskulatur ihre Leistungsfähigkeit. Dies führt zu Muskelschwäche, Muskelzittern und schließlich zu Krampfanfällen. Besonders erwähnenswert ist die Schutzfunktion des Magnesiums vor den negativen Auswirkungen während Stresssituationen bei ängstlichen und schreckhaften Pferden: Indem es zusätzlich die Zellmembranen stabilisiert, wird eine Überreizung der Nervenzellen verhindert; im Blut wirkt es dem Stresshormon Adrenalin entgegen. Ein deutlicher Mehrbedarf an Magnesium besteht auch zur Zeit der Laktation und während des Wachstums, da Magnesium auch für den Knochenbau benötigt wird.
Natrium und Chlorid regeln den Wasser- und Elektrolythaushalt im Körper und erhalten die Gewebsspannung außerhalb der Zellen. Da viele Grundfutter einen geringen Natriumgehalt haben, kommt es hier besonders schnell zu Mangelerscheinungen mit den Symptomen von Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Leistungsschwäche.
Phosphor zählt neben Vitamin D3 zu den wichtigsten Verbündeten des Calciums bei der Festigung der Knochenstruktur.
Schwefel ist ein Mineralstoff, dessen Bedeutung besonders bei der Entgiftung von Stoffwechselprodukten lange unterschätzt wurde. Mangelerscheinungen können beim Pferd zu kranken Hufen, schlechtem Zustand von Haut und Haar, höherer Krankheitsanfälligkeit, verlangsamten Heilungsprozessen sowie zu Schleimhautproblemen in Lunge und Gelenkkapseln führen.
Silicium sorgt für kräftiges und elastisches Bindegewebe.





